Parkettrechner: Verschnitt + Parkettmenge berechnen!

Bei der Planung eines Parkettbodens spielt nicht nur die Auswahl der Holzart und des Verlegemusters, sondern vor allem die genaue Berechnung der Parkettmenge eine wichtige Rolle. Dadurch bleiben Ihnen unnötige Mehrausgaben und nervige Arbeitsunterbrechungen erspart.



Für die Ermittlung der Parkettmenge brauchen Sie lediglich die Maße des Zimmers und die geplante Breite der Randfuge. Mithilfe dieser Werte ermitteln Sie in unserem Parkettkosten-Rechner, wie viel Quadratmeter Parkett für Ihr Vorhaben notwendig sind. Nähere Informationen zur Bedeutung der Verschnittmenge und der Randfuge finden Sie in den nachfolgenden Absätzen unter dem Rechner.

Da der Preis von Parkett pro m2 angegeben wird, erhalten Sie auf diesem Weg eine gute Kostenübersicht. Außerdem kann Ihnen der Parkettrechner auch die jeweils notwendige Anzahl an Parkettholz-Packungen nennen. Fertigparkett wird von den Herstellern nämlich in abgepassten Verpackungen verkauft, die oft eine ziemlich krumme Menge beinhalten (z. B. 2,376 m2).

Tipp: Einige Räume haben Nischen und Einbuchtungen, sodass eine Berechnung auf den ersten Blick schwierig erscheint. Teilen den Raum in diesen Fall einfach in 2 bzw. 3 Quadrate mit geraden Seitenlinien auf und berechnen den Bedarf für diese Flächen jeweils einzeln. Indem Sie die Flächen am Ende zusammenrechnen, erhalten Sie den Gesamtbedarf für das Zimmer.

Parkettbedarf vor dem Kauf genau ermitteln!

Um die benötigte Menge an Parkett zu berechnen, reicht es, die Länge und die Breite des Raumes auszumessen sowie die zukünftige Fugenbreite zu berücksichtigen. Die Fuge ist ein kleiner Spalt zwischen Wand und Parkett, der anschließend meist mit einer Sockelleiste verdeckt wird. Sie gibt dem Parkett etwas Raum, sich auszudehnen, ohne dabei Spannungsprobleme auf dem Boden zu verursachen.

Letztendlich muss so eingekauft werden, dass Ihnen bzw. den anwesenden Handwerkern nicht mittendrin das Material ausgeht. Andererseits sollten Sie auch nicht auf einem Haufen unverbrauchtem Parkettdielen sitzen bleiben. Eine möglichst genaue Berechnung hilft also aktiv dabei Geld zu sparen.

Wie hoch sollte die Verschnittene beim Parkett verlegen sein?

Zusätzlich zu der berechneten Parkettmenge wird auch der sogenannte „Verschnitt“ quasi als Sicherheitspuffer dazugerechnet. Die Verschnittmenge kann von Fall zu Fall immer etwas variieren, meistens wird hier aber grob mit etwa 10 % gerechnet. Dies verhindert einen Materialmangel, da viele Holzdielen zugeschnitten werden müssen und beugt natürlich auch Missgeschicken vor.

In einem rechteckigen Raum mit weitestgehend parallel zueinander verlaufenden Wänden reicht ein Verschnitt von ca. 5 %. In Räumen mit Einbuchtungen und mit einem aufwendigen Verlegemuster (z. B. Fischgrätmuster) muss hingegen mit mindestens 15 % Verschnitt gerechnet werden. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie sich natürlich diesbezüglich im Fachhandel oder einem Baumarkt individuell beraten lassen.


Übrigens: Auch die richtige Aufbewahrung von Parkett spielt für das erfolgreiche Verlegen des Bodens eine große Rolle. Was es diesbezüglich alles zu beachten gilt, lesen Sie in folgendem Beitrag bei uns:


Materialbedarf für Trittschalldämmung bzw. Dampfsperre

Da diese Baustoffe so konzipiert sind, dass sie jeweils individuell zugeschnitten werden können, fällt relativ wenig Verschnitt an. Besonders bei einem stark verkanteten Grundriss ist es allerdings nicht verkehrt, sich zusätzlich abzusichern. In einem Raum von ca. 15 m2 sind ca. 16 m2 Baumaterial für die Trittschalldämmung oder Dampfsperre völlig ausreichend.


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