2 kratzfreie Methoden für Bürostühle auf Parkett

Aktuell steigt die Zahl der Personen, die vom Homeoffice aus arbeiten, sehr stark an. Durch den aktuellen gesellschaftlichen Wandel als auch durch andere Faktoren (z. B. Pandemie) arbeiten immer mehr Menschen von zu Hause aus.

Um den eigenen Rücken möglichst zu entlasten und um die Arbeitsstunden bequemer zu gestalten, haben viele von uns daher auch daheim einen Bürostuhl. Allerdings sind nicht automatisch alle Stühle gut für Parkettböden geeignet. Normale Rollen eines Schreibtischstuhls können nämlich durchaus für Kratzer und Rillenbildung auf der Parkettoberfläche verantwortlich sein.

Es gibt aber zwei effektive Arten, wie Sie Ihren Parkettboden vor Kratzern durch einen Bürostuhl effektiv schützen können. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einer Unterlage, die sich für jeden Bürostuhl mit Rollen eignet und speziellen Gummirollen für Ihren Schreibtischstuhl.

Parkett durch eine Bodenschutzmatte schonen

Die wohl effektivste Methode, um Kratzer auf Parkettboden durch Schreibtischstühle zu vermeiden, ist die Verwendung einer solchen Bodenschutzmatte*. Diese Unterlage für den Bürostuhl ist ca. 2mm dick, dämpft die Rollgeräusche des Stuhls und verhindert sogar, dass der Bürostuhl weg rollt.

Da die Matten aus Polycarbonat gefertigt werden, sind sie transparent und beeinträchtigen somit die Optik des Raumes nur minimal. Sie sollten bei einem Kauf auf die richtige Größe achten, um einen möglichst ausreichenden Bewegungsfreiraum für Ihren Bürostuhl zu haben.

Die Unterlage liegt flach am Boden auf, sodass sich darunter nur sehr wenig Schmutz ansammeln kann. Um keine Kratzer zu riskieren, sollte aber trotzdem nach einiger Zeit auf die Unterseite gereinigt werden. Natürlich birgt diese Methode auch ein paar Nachteile: Ein eingeschränkter Bewegungsfreiraum und die Optik. Falls Sie sich für die Option des Rollenwechsels mehr begeistern können, lesen Sie dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Alternative: Bürostuhlrollen für Parkett wechseln

Sollten Sie mehr Bewegungsraum in Ihrem Bürostuhl benötigen oder sich an der Optik einer Schutzmatte vor dem Schreibtisch stören, besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Bürostuhl mit Gummirollen auszustatten. Bürostühle werden in den meisten Fällen mit Weichbodenrollen aus Kunststoff verkauft, die man leicht an der schwarzen Ummantelung erkennen kann. Diese Rollen sind für weiche Untergründe wie z. B. Teppiche ausgelegt und leider nicht vorteilhaft auf einem Parkettboden.

Die Anschaffung von gummierten Rollen*, die speziell für Parkett und Laminat geeignet sind, ist aus vielerlei Gründen eine gute Idee. Zum einen rollt der Bürostuhl mit ihnen auf Parkett nicht weg, zum anderen verhindern Sie so die Entstehung von Kratzern auf Ihrem Boden. Außerdem ermöglichen Gummirollen an Bürostühlen unter diesen Bedingungen flüssigere Rollbewegungen.

Sie üben nicht so viel Druck auf den Holzboden aus und geben dank der Gummi-Ummantelung bei Unebenheiten nach, was dem Parkettboden sehr hilft. Die Rollen des Bürostuhls sollten allerdings nach einiger Zeit gereinigt werden, da sich hier eventuell kleine Schmutzpartikel ansammeln können.

Das Austauschen der Bürostuhlrollen funktioniert übrigens kinderleicht ohne Werkzeuge und ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Dazu legen Sie den Stuhl einfach auf die Seite und ziehen mit leichter Kraft die Rollen heraus (diese sind nur mit einem Stift-Klick-System befestigt), jetzt befestigen Sie nur noch die neuen Rollen. Fertig!

Bei der Anschaffung sollten Sie lediglich auf die Breite des Stiftes der Rolle achten (meistens 10 oder 11 mm), hier sollten Sie auf Nummer sichergehen und nachmessen. Auch für Sessel sind Gummirollen eine tolle Ergänzung, falls diese direkt auf einem Parkettboden stehen.

Es handelt sich um eine Investition, die sich schnell lohnt, da die Reparatur von tiefen Kratzern und Dellen auf einem Parkettboden schnell Zeit- als auch kostenintensiv ausfallen kann.


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